Das Berufsbild des Hörgeräteakustikers

Nachfolgend ein Auszug:

Thomas Hempelmann erlernt bei Schäfer Hörgeräte einen vielseitigen Beruf

Hachenburg. Bei der Ausbildung von Thomas Hempelmann scheint alles zu passen. Zum einen fasst der Beruf des Hörgeräteakustikers sämtliche Talente und Interessen des 37-Jährigen zusammen. Zum anderen hat er sich für ein Betätigungsfeld entschieden, das vielen Menschen zu einer höheren Lebensqualität verhilft. Und sein Arbeitgeber, die Firma Schäfer Hörgeräte, ist mit den Leistungen des Daadeners sehr zufrieden.

Anders als beispielsweise Brillenträger schämen sich Personen mit schlechtem Gehör auch heute noch vielfach für ihre Schwäche. Das kann zur Ausgrenzung der Betroffenen führen, weiß Hempelmann. Sein Ziel ist es daher, Kunden von den Vorteilen eines modernen Hörgerätes zu überzeugen und für jeden die beste Lösung zufinden. „Gute Geräte gibt es für jeden Geldbeutel, außerdem übernehmen die Kassen einen Teil“, erklärt Hempelmann. Wer jedoch zu spät reagiere, bei dem könne auch die Sprachkompetenz leiden.

Einfühlsam mit Kunden umgehen
Modernste Techniken sorgen dafür, dass dies nicht sein muss. Beim Erlernen der spezifischen Methoden eines Hörgeräteakustikers kommen Hempelmann seine bisherigen beruflichen Erfahrungen zugute. Nach seiner Lehre als Radio- und Fernsehtechniker hat er neun Jahre als Energie-Elektroniker gearbeitet. Zwischendurch war er zudem als Veranstaltungs- und Tontechniker aktiv. „Dann wollte ich gern etwas Neues anfangen. Ich habe meine Vorstellungen zusammengetragen und bin schnell auf meine jetzige Ausbildung gestoßen“, erinnert sich der 37-Jährige. Wie Jochen Seidel, Leiter der Hachenburger Zentrale von SchäferHörgeräte, erklärt, sind die Bewerber in dieser Branche häufig schon etwas älter. Schulische Voraussetzung ist die Fachoberschulreife. Noch wichtigerist für Seidel aber, dass potenzielle Ausbildungskandidaten gut und einfühlsam mit Kunden umgehen können. „Als Hörgeräteakustiker muss man intensive Gespräche mit den Betroffenen führen. Man muss genau herausfinden, was die Menschen möchten und benötigen und sie individuell beraten“, weiß der Filialleiter. Eltern eines Kleinkindes mit Hörschädigung hätten andere Bedürfnisse als ein an Altersschwerhörigkeit leidender Mensch.

 

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