Unbehandelte Schwerhörigkeit ist ein Risikofaktor

Das Gesundheitsmagazin „VISITE“ des Norddeutschen Rundfunks (NDR) berichtete in einer vergangenen Ausgabe über den Risikofaktor „Schwerhörigkeit“ in Verbindung mit Altersdemenz und Altersdepression. Laut „VISITE“ bezeichnen HNO-Ärzte eine unbehandelte Schwerhörigkeit als Hauptrisikofaktor für dieses Krankheitsbild.

Wenn das Gehör langsam nachlässt, merken das häufig die Menschen im Umfeld noch vor den Betroffenen selbst, die sich an die immer leiser werdende Umgebung gewöhnen und den Hörverlust nicht wahrhaben wollen. Im Schnitt dauert es vom beginnenden Hörverlust sieben Jahre, bis ein HNO-Arzt oder Hörgeräteakustiker aufgesucht wird.

Das Gehirn leidet mit
Das Verdrängen der eigenen Schwerhörigkeit kann weitreichende Folgen haben, denn das Gehirn gewöhnt sich an das geringe Hörvermögen und der Hörverlust wird beschleunigt. Der Mangel an akustischen Reizen kann zudem zu einem Abbau der intellektuellen Leistungsfähigkeit führen. In dem Fernsehinterview von „VISITE“ erklärt ein Mediziner, dass besonders ältere Menschen mit einer Schwerhörigkeit ein vierfach höheres Risiko zur Demenz besitzen oder zumindest kognitive Einbußen erleiden. Mehrere Studien aus den vergangenen Jahren, darunter Forschungsergebnisse der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, bestätigen, dass das Risiko dement zu werden, mit dem Grad der Schwerhörigkeit steigt.

Hörgeräte für ein fittes Gehirn
Hörverluste und Schwerhörigkeit kann man durch das Tragen eines Hörgerätes ausgleichen, doch noch immer werden die kleinen Minicomputer - im Gegensatz zu Brillen oder Kontaktlinsen - als sichtbares Handicap angesehen. Dabei sind moderne Hörgeräte wie das neue ORION 2 von Siemens so klein, dass sie kaum mehr zu sehen sind.

Ein Hörtest bringt Klarheit
Das Gesundheitsmagazin „VISITE“ hat in dem Beitrag darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, möglichst rechtzeitig mit der Hörgeräteversorgung zu beginnen. Je schneller mit der Versorgung begonnen wird, umso einfacher und erfolgreicher wird die Nutzung des Hörsystems, weiß auch Jochen Seidel von Schäfer Hörgeräte zu berichten. Bei einem Hörtest können die Hörgeräteakustiker mögliche Probleme schnell erkennen und die Experten von Schäfer Hörgeräte empfehlen ab dem 50. Lebensjahr regelmäßige Kontrollen.

Der NDR-Beitrag zeigt einmal mehr, dass in einer rechtzeitigen und qualitativ guten Hörgeräteversorgung nicht nur die Bekämpfung von Schwerhörigkeit steckt, sondern auch wirksame und aktive Prävention von negativen Begleiterkrankungen wie Demenz und Depression.


sh

Zurück

8x im Westerwald - Unsere Hörläden: